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Britta Kebschull macht einen wichtigen Schritt in die nationale Wurfelite

Aufnahme in den Bundeskader

Britta Kebschull, hier beim Wettkampf in Hachenburg 2019

In der wettkampffreien Corona-Zeit sind sportliche Schlagzeilen Mangelware. Umso erfreulicher ist es, dass Britta Kebschull für den Bundes-Nachwuchskader U23 des Deutschen Rasenkraftsport- und Tauziehverbandes – DRTV - (Dreikampf und Steinstoß) nominiert wurde. Damit hat die DJK Betzdorf nun ganz aktuell eine Bundeskaderathletin in ihren Reihen.

Mit der Nominierung werden die konstanten Leistungen der jungen Athletin aus dem Jahr 2019 belohnt. Britta Kebschull hatte sich sowohl bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Rasenkraftsport (Hammer, Gewichtwurf und Dreikampf) als auch bei den Leichtathletik Rheinland-Meisterschaften (Hammer und Kugel) durchgesetzt und die jeweiligen Titel errungen. Zudem konnte sie bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften Podiumsplätze im Hammerwurf, Diskuswurf und Kugelstoßen erringen. Die Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften und den Deutschen Jugendmeisterschaften mit Top-Ten-Platzierungen rundeten ein erfolgreiches Jahr 2019 ab.

Dabei konnte  Britta ihre Bestleistungen kontinuierlich steigern. Im Diskus stehen mittlerweile 35,96 Meter zu Buche, den Hammer schleuderte sie gar 48,48 Meter weit. Wolfgang Peter, der unsere Athletin seit einigen Jahren trainiert, sieht in diesem Jahr durchaus weiteres Potenzial. „Auch wenn die Trainingsbedingungen derzeit alles andere als optimal sind, hat sich Britta gut auf die Situation eingestellt und trainiert kontinuierlich, um Kraft und Technik zu verbessern,“ so Peter. „Was fehlt, sind allerdings die Würfe, die kann ich nun mal nicht im Wohnzimmer machen“, schmunzelt sie. Das Team hofft, dass es in diesem Jahr noch die Gelegenheit geben wird, die Trainingsleistungen auch im Wettkampf unter Beweis zu stellen. 50 Meter beim Hammerwurf, 40 Meter im Diskus und eine weitere Steigerung im weniger bekannten Stein- und Gewichtwurf sollten auch unter dem Einfluss des nun folgenden speziellen Kadertrainings möglich sein.

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